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Vitamine für die Hautgesundheit

Vitamine für die Haut

Wenn es um unsere Gesundheit geht, dann kann der Körper auf kein einziges Vitamin verzichten. Wenn es allerdings um die Haut geht, dann darf er etwas wählerischer sein. Für eine möglichst straffe, elastische und faltenfreie Haut benötigt der Organismus aus dem Gesamtangebot der Vitamine „nur“ fünf: Die da wären  A, B3, C, E und H reichen aus, um das größte Organ des Menschen gut zu versorgen. Wichtig ist dabei nicht nur die Ernährung von innen, also die ausreichende Aufnahme von Vitaminen über die Nahrung, sondern auch von außen. Vitamine stecken heute in vielen Kosmetikprodukten. Je nach Hautbeschaffenheit und Hautproblem kommen unterschiedliche Vitamine zum Einsatz.

Vitamine für die Haut

Faltenlöscher

Wenn Vitamin A fehlt, dann zeigt sich das bald an der Haut. Sie trocknet so sehr aus, dass sie sogar rissig werden kann. Umgekehrt kann Vitamin A bei einer gut genährten Haut bestens kleine Falten ausgleichen, etwa um die Augen herum. Allerdings gibt es ein Problem: Vitamin A ist in Deutschland verschreibungspflichtig und ergo nur auf Rezept erhältlich, zum Beispiel zur Linderung von Akne. Der Ersatzstoff, der dem Vitamin A am nächsten kommt und von der Kosmetikindustrie frei genutzt werden darf, ist Retinol. Retinol stimuliert die körpereigene Produktion von Vitamin-A-Säure und versorgt die Haut über diesen Umweg mit dem nützlichen Original. Derzeit gilt Retinol als das effektivste Mittel gegen Falten, das die Kosmetikindustrie zu bieten hat.

Newcomer

Vitamine für die Haut

Das kann Vitamin B3 nicht für sich in Anspruch nehmen. Trotzdem ist Niacin, wie dieses Vitamin auch genannt wird, ausgesprochen wichtig für die Haut. Es unterstützt nämlich auf  Zellebene den Energiestoffwechsel der Haut und erleichtert es ihr, Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette nutzbringend zu zerlegen. Weil Vitamin B3 gleichzeitig auch gegen Oxidationsprozesse in der Haut wirkt, kann sie sich in der Nacht besser erholen. Vitamin B3 ist gegenwärtig noch kein ganz selbstverständlicher Bestandteil von Kosmetika, ist aber stark im Kommen.

Unabdingbar

Vitamin C hingegen ist ein alter Bekannter unter den kosmetischen Inhaltsstoffen und das völlig zu Recht. Das wasserlösliche Vitamin, das der Körper bei eventueller Überdosierung einfach ausscheidet, steckt in vielen Pflegeserien diverser Hersteller. Es ist inzwischen nachgewiesen, dass Vitamin C einen positiven Einfluss auf die Elastizität der Haut hat und dass sie die Oberflächenstruktur verfeinert. Eine langanhaltende, eklatante Unterversorgung mit Vitamin C hat eine raue, rissige Haut zur Folge, die sich zudem bräunlich verfärben kann. Die wohltuende Wirkung von Vitamin C auf die Haut hängt nicht nur von der Dosierung, sondern auch von der regelmäßigen Anwendung ab. Spannend ist eine Entwicklung, die kurz vor der Markteinführung steht (Stand Februar 2018): Dabei handelt es sich um Vitamin-C-Puder, das Cremes und Seren einfach beigemischt werden kann.

Hautversteher

Das Vitamin E ist vielleicht am besten von allen Vitaminen für seine positive Wirkung auf die Haut bekannt. Es kann besonders tief in die Haut eindringen und dort Entzündungsprozessen entgegenwirken. Vitamin E unterstützt die Wundheilung, kann zarte Fältchen mildern und schützt sogar in kleinem Umfang vor der Sonnenstrahlung. Auch der Feuchtigkeitsgehalt der Haut profitiert von Cremes und Seren mit Vitamin E.  Es gibt in allen Preislagen eine große Auswahl an entsprechenden Produkten, die bis zu einem Gehalt von fünf Prozent gehen können.

Vitamine für die Haut

Zellgesundheit

Dass Biotin gut für Haut und auch Haar ist, kann man sich leicht wegen seines Zweitnamens merken: E wird auch als Vitamin H bezeichnet. Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass manchmal auch die Bezeichnung Vitamin B7 verwendet wird. Unter welchem Namen auch immer sorgt es jedenfalls dafür, dass die Zellteilung in der Haut bestens funktioniert und die Zellen gesund wachsen können. Auch die Talgdrüsen der Haut, inklusive Kopfhaut, profitieren von Produkten mit Vitamin H.