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Lichtschutzfaktor mehr ist mehr

Sonnenschutz aber richtig

Beautiful woman enjoys the beach

So schön es auch am Pool oder im Freibad sein mag, so sehr die Seele auch von Licht und Luft profitiert: Die Tatsache, dass Sonnenstrahlen für rund 80 Prozent unserer Falten verantwortlich sind, lässt sich einfach nicht wegdiskutieren. Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor ist deshalb das A und O, wenn die Haut effektiv gepflegt werden soll. Mindestens ebenso wichtig ist es aber, die Pflegeprodukte dann auch richtig anzuwenden – ganz besonders im Urlaub.

Hoher Lichtschutzfaktor mit Anti-Aging-Wirkstoffen

Sie kommen nach zwei Wochen Mallorca mit einer Flasche Sonnenmilch zurück, die noch halb voll ist? Das ist nicht optimal. Denn pro Quadratzentimeter Haut braucht man etwa 2 mg vom Produkt, um den angegebenen Lichtschutzfaktor zu erreichen. Auf den ganzen Körper übertragen bedeutet das eine Menge von mindestens zehn Esslöffeln an Sonnencreme. Bei zweimaligem Auftragen am Tag müsste eine Flasche mit 250 ml spätestens nach fünf Tagen leer sein,oder man hat eben deutlich weniger Schutz genossen als angenommen. Was also tun? Am einfachsten ist es, beim nächsten Mal ein Produkt mit deutlich höherem Lichtschutzfaktor zu wählen. Wer zu Faktor 50 greift und sich nicht dick genug eincremt, hat dann immerhin noch garantiert den Schutzeffekt von Faktor 25. Speziell für das Gesicht gibt es inzwischen zudem Produkte, die einen hohen Lichtschutzfaktor mit zusätzlichen Anti-Aging-Wirkstoffen kombinieren. Wer in der Drogerie oder Parfümerie nicht fündig wird, der sollte es bei Marken versuchen, die es in der Apotheke gibt.

Wasserratten aufgepasst

Auch bei Sonnenschutz für Wasserratten sollte man genau wissen, worauf man sich einlässt. Das Produkt ist „wasserresistent“? Dann hat man nach etwa 20 Minuten im Meer oder im Pool nur noch etwa die Hälfte davon auf der Haut. Etwas besser sieht es aus, wenn ein Produkt das Prädikat „wasserfest“ erhalten hat. Dann haben sich erst nach etwa 40 Minuten 50 Prozent davon ins Wasser verdünnisiert. Die Moral von der Geschicht‘? Wer lange schwimmt, sollte wasserfeste Produkte vorziehen und anschließend den Schutz gleich wieder erneuern. Keine Lust zum Abtrocknen? Dann gehören sogenannte „Wet Sprays“ auf die nasse Haut, die inzwischen in diversen Sonnenschutzserien angeboten werden.

Extraschutz von innen und außen

Über kosmetische Produkte hinaus gibt es aber noch ein paar andere Möglichkeiten, um die Haut im Sommer vor Schäden und somit der Faltenbildung zu bewahren. Einfach mal öfter in den Schatten gehen, das wäre schon ein guter Anfang. Auch leichte Kleidung schützt, allerdings nur in geringem Maße. Wer etwa ein dünne weiße Bluse aus Baumwolle trägt, schützt sich mit Lichtschutzfaktor zehn. Nicht genug, um einen Sonnenbrand zu vermeiden, aber ein hübscher Extraschutz an der Poolbar.

Wer mag, kann sich bereits Wochen vor Urlaubsbeginn auf die Sonne einstellen und den Körper von innen in Schutzmodus bringen. Bestimmte Wirkstoffe, die etwa in grünem Tee oder auch in roten Trauben stecken, sind in der Lage, die Eigenschutzzeit zu erhöhen. Wer zwei Monate vor Urlaubsbeginn anfängt und konsequent weitermacht, darf sich über einen inneren Schutzfaktor zwischen zwei und vier freuen.

Natürlich gibt es auch dafür eine Variante, die wahrscheinlich etwas realistischer ist. Sonnenschutz von innen lässt sich inzwischen nämlich auch prima über Nahrungsergänzungspräparate erreichen.