AllgemeinFaltentypen

Sorgenfalten

Middle aged woman with grey hair holding green cup and looking pensive (selective focus)

Als Sorgenfalten bezeichnet man die Falten auf der Stirn, die entstehen, wenn man seine Stirn runzelt. Sie zählen daher zu den dynamischen Falten, denn sie entstehen durch muskuläre Bewegungen unter der Haut. Die Muskulatur ist im Bereich der Stirn fest mit der Unterhaut verwachsen und werfen sie bei Kontraktionen in Falten. Durch das geringe Unterhautfettgewebe entstehen so schneller bleibende Linien in der Haut, die mit zunehmendem Alter zu tiefen Falten werden können. Ebenso vermindert sich mit der Zeit die elastische Fähigkeit der Haut, diese Bewegungen und Krümmungen ihrer selbst wieder auszugleichen. Mehrere Gründe sind dabei schuld daran. Zum einen wird die Haut mit den Jahren immer dünner und Fettgewebe, das in diesem Bereich bereits sehr dünn ist schwindet immer weiter. Das Kollagengitter, welches als Grundlage der Haut dient, wird brüchiger und durch externe Einflüsse wie freie Radikale stark in Mitleidenschaft gezogen. Erschwerend kommt hinzu, dass die körpereigene Produktion von Kollagen mit der Zeit zurückgeht und dadurch das Kollagengitter nicht mehr genügend „repariert“ werden kann. Diese Gründe führen dazu, dass sich kleine Linien in der Haut schnell zu tiefen Furchen im Gesicht entwickeln können. Als gängige Behandlungsmethode zählt die Unterspritzung von Hyaluronsäure an den betroffenen Stellen. Die Hyaluronsäure bindet Wasser und regt die körpereigene Kollagenproduktion wieder an.

 

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