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Radiage

Radiage

Radiage ist eine Wärmetherapie der Haut, bei der hochfrequente Radiowellen zum Einsatz kommen. Ursprünglich für das Veröden von Krampfadern entwickelt wurde schon vor längerer Zeit festgestellt, dass durch die applizierte Wärme auch eine Straffung der Haut stattfindet. Die durch die Radiowellen induzierte Wärme sorgt dafür, dass sich Kollagenfasern und damit das gesamte Bindegewebe zusammenzieht und sich die darüber liegende Haut strafft. Auch wird die Neubildung von Kollagen angeregt. Das ergibt einen straffende Effekt, der sich über die Wochen nach der Behandlung weiter verstärkt.

Anders als Thermolifting und andere Methoden der ästhetischen Medizin, die auf Hitze basieren, gilt die Radiage als überaus schonend. Mit Höchsttemperaturen von maximal 50° Celsius ist keine Betäubung der Haut notwendig. Zum Einsatz kommt lediglich ein speziell entwickeltes Kühlungsgel. Dies bewahrt  die Hautoberfläche vor Reizungen. Zusätzlich verstärkt die Wechselwirkung zwischen der kalten Oberfläche und den  erwärmten darunterliegenden Hautschichten eine zusätzliche Straffung.

Am häufigsten kommt die Radiage im Bereich des Gesichts zum Einsatz. Unlängst wurde herausgefunden, dass sich diese Form der Behandlung auch für Bauch, Beine, Gesäß und Oberarme eignet. Neben der guten Verträglichkeit zeichnet sich die Radiage außerdem durch eine kurze Behandlungsdauer und vergleichsweise niedrige Kosten aus. Nebenwirkungen zeigen sich allenfalls in einer milden Rötung der behandelten Haut Partie, die aber nach wenigen Stunden wieder abklingt.