AllgemeinFaltentypen

Halsfalten

Die Haut am Hals ist im Vergleich zum Rest des Körpers sehr dünn. Deshalb bilden sich dort vergleichsweise schnell Falten. Durch Bewegungen des Kopfes, bei denen der Hals zwangsweise auch bewegt wird, bilden sich Linien in denen die Haut wie gefaltet wird. Mit zunehmender Zeit werden aus diesen Linien tiefer Falten, die äußerst unästhetisch wirken können. Nicht umsonst nennt man Halsfalten im Volksmund auch Truthahnhals. Während des Älterwerdens nimmt die Elastizität der Haut ab, was dazu führt,dass die Falten immer stärker werden und die Haut erschlafft. Zudem ist die Unterhautfettschicht am Hals besonders dünn und nimmt immer mehr ab. Schweiß und Talgdrüsen, die die Haut normalerweise fetten sollten, sind äußerst selten im Halsbereich zu finden. Aufgrund dessen kann die Fettschicht die Funktion der Unterpolsterung der Haut immer weniger wahrnehmen. Das führt zu immer tiefer werdenden Falten am Halsbereich. Zu starke UV-Strahlung oder trockene Luft in Wohnbereichen fördern nur diesen Abbau der Hautstruktur und begünstigen damit die Faltenbildung. Die Behandlung der Halsfalten gestaltet sich ähnlich wie bei anderen Faltenarten. Um die Falten zu mildern und sie von innen wieder aufzupolstern wird meist Botox oder Hyaluronsäure unterspritzt. Das Nervengift Botox zeigt zwar stärkere Resultate, dennoch sollte man lieber zur Hyaluronsäure greifen, denn sie polstert zuerst auf und regt außerdem die körpereigene Neubildung von Kollagen an.

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