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Duckface

Duckface

Das Duckface und die Bezeichnung als solches  sind zeitlich in die letzten 15 Jahre einzuordnen. Gemeint ist damit das Verziehen der Lippen zu einem Kussmund, wie es häufig bei Selfies gebräuchlich ist. Durch die inflationäre Nutzung dieser Pose stieß das damals noch namenlose Duckface rasch auf Häme im virtuellen Raum. Als Epitom des allgegenwärtigen Schönheitswahns wurde schnell zwischen den zum Kussmund verzogenen Lippen und den Schnäbeln der Ente eine bildliche Verbindung hergestellt. Die Bezeichnung „Duckface“ war geboren.

Lippen stehen bezüglich der Optik häufig im Zentrum ästhetischer Eingriffe. Kusslippen, der Schmollmund oder der in manchen Szenen beliebte „Puppenmund“ sind nur wenige Beispiele für ästhetische Ausprägungen der Lippen. Zwar sind die Lippen selbst durch ihre Beschaffenheit kaum bis gar nicht von Falten betroffen, jedoch fehlt es einigen Menschen an Volumen und Form. So ist der Schwung des Amorbogen oder die Fülle der Lippen ein oftmals angesprochenes Thema in Schönheitskliniken.  Auch sogenanntes permanentes Make-Up kommt bei Lippen oft zum Einsatz.

Zudem sind die Partien rund um die Lippen häufig von Faltenbildung betroffen. Das Pflastersteinkinn, die Kinnquerfalte, eng sitzende Nasolabialfalten, Lachfalten und andere Stellen sind hierfür ein Beispiel. Bei einem Großteil dieser Falten handelt es sich um Mimik Falten, sodass eine Behandlung keine großen Probleme aufwirft.

 

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