Allgemein

Dermalfiller

Dermalfiller

Dermalfiller bedeutet übersetzt etwa so viel wie „Füllstoffe für die Haut“. Folglich ist ihr Zweck, den Volumenverlust der Haut auszugleichen . Solche Stoffe werden hauptsächlich bei der Unterspritzung von Falten der Gesichtshaut angewendet. Diese Falten-Auffüller werden direkt mit Injektionsnadeln unter die Gesichtshaut gespritzt. Sie füllen kleine Fältchen und Falten von innen auf und minimieren diese optisch.

Je nach Material hält das Ergebnis verschiedener Füllstoffe Wochen bis hin zu Monaten. Zudem gibt es dauerhafte Dermalfiller, die vom Körper nicht abgebaut werden können. Zu den abbaubaren Füllstoffen gehören zum Beispiel Polymilchsäure und Hyaluronsäure. Unser  Körper kann ihre chemische Zusammensetzung durch körpereigene Enzyme aufspalten und somit nach einer gewissen Zeit abbauen. Da Falten entstehen, wo das Bindegewebe der Haut an Elastizität verloren hat, wird durch das unterspritzte Material versucht, diese zu aufzupolstern.

Nicht abbaubaren Stoffe zur Hautunterspritzung sind meist Kunststoffe. Sie haben meist  eine  Zwei-Komponenten-Wirkweise: es wird ein abbaubare Trägerstoff vorgespritzt, in den der nicht-abbaubare Kunststoff eingespritzt wird, welcher dann nach Auflösen des Trägerstoffs permanent zurückbleibt.

Ein weiteres Einsatzgebiet der Filler sind eingefallene Hautpartien. Sie werden aufgepolstert und wirken somit straffer und jugendlicher.  Häufig wird diese Methode bei eingefallener Wangenhaut angewandt und zum Aufbau von neuem Volumen.

Bei der Wahl eines Dermalfiller  sollte dieser immer auf die Hautbeschaffenheit des Patienten und dessen Wunsch angepasst werde, um ein optimales und natürliches Aussehen zu erwirken. Sollen feine Fältchen an Mund oder Augen aufgefüllt werden, sollte ein anderes Material verwendet werden, als bei einer Unterspritzung der tiefen Stirnfalten.

 

Ähnliche Einträge