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Gesichts-Yoga begleitet das tägliche Pflegeritual

Eine großartige Alternative zu invasiven Eingriffen

Gesichts-Yoga

Noch vor wenigen Jahren galt es als etwas spinnertes Hobby von überspannten Frauen, die sich nicht mit ihrem Alter abfinden konnten. Zugegeben, viele Übungen aus der Gesichtsgymnastik wirken wie Grimassen und sind gewöhnungsbedürftig. Aber mal ganz ehrlich, Kniebeugen und Planken würden auch etwas merkwürdig anmuten, wenn sie außerhalb des Fitnessstudios oder der heimischen vier Wände in der Fußgängerzone praktiziert werden würden. Also, je schneller die Vorurteile abgelegt werden können, desto besser für das Gesicht! Denn Gesichts-Yoga eröffnet wirklich die Möglichkeit, ganz gezielt die Konturen, die Muskulatur und die Haut des Gesichts straff zu erhalten. Alterserscheinungen wird nicht nur vorgebeugt, sie können sogar bis zu einem gewissen Grad rückgängig gemacht werden. In einer optisch dominierten Gesellschaft, in der ein jugendlich-frisches Aussehen immer wichtiger wird, ist Gesichts-Yoga eine großartige Alternative zu invasiven Eingriffen beim Schönheitschirurgen. Es kann Botox und andere Injektionen überflüssig machen. Gesichts-Yoga kostet dabei keinen einzigen Cent. Aber: Um wirklich erfolgreich zu sein, braucht man Ausdauer, Regelmäßigkeit, Disziplin und Geduld. Und man muss wissen, wie man das Gesicht über die Übungen hinaus unterstützen kann.

Gesichts-Yoga – Übung macht den Meister

Gesichts-Yoga

Es soll klar gesagt werden: Um überhaupt einen Erfolg zu sehen, müssen die Übungen mindestens vier Wochen lang ausnahmslos jeden Tag trainiert werden. Man beginnt mit wenigen Wiederholungen und steigert sich langsam auf das Drei- bis Vierfache der ursprünglichen Anzahl. Die Entspannung zwischendurch darf nicht zu kurz kommen, sie muss zwischen jeder Übung mindestens drei bis vier Sekunden dauern.


 
Wenn sich der gewünschte Effekt eingestellt hat, können die Zügel allerdings ohne Reue locker gelassen werden. Es reichen dann zwei bis drei Übungseinheiten pro Woche, um das Resultat im wahrsten Sinne des Wortes festzuhalten.

Tägliche Wiederholungen helfen

Gesichts-Yoga

Auf dem Weg dahin zahlt sich aus, wenn das Gesicht mit zusätzlichen Maßnahmen verwöhnt wird. Das tägliche Pflegeritual etwa kann ganz bewusst die Gesichtsgymnastik unterstützen. So sollte zum Beispiel der Hals immer von unten nach oben eingecremt werden. Vom Kinn cremt man links und rechts  zu den Mundwinkeln und bis zur Nase hinauf in kleinen kreisenden Bewegungen.  Augencreme wird zunächst ganz sanft mit dem Ringfinger, der von allen Fingern den wenigsten Druck ausübt, eingeklopft, dann in einem zweiten Schritt sanft verstrichen – immer von innen nach außen. Dabei das Oberlid nicht vergessen. Kälte verengt im ersten Moment die Gefäße. Als Reaktion auf den Reiz weiten sie sich aber schnell. Vor dem Auftragen der Pflegecreme also ab und an die Haut mit ein paar Eiswürfel abreiben. Das erfrischt sie nicht nur, sondern steigert auch die Wirksamkeit des Produkts.

Schadstoffe wegstreichen

Gesichts-Yoga

Ein exzellenter Helfer beim Gesichtsyoga ist eine Lymphdrainage. Bei der Lymphe handelt es sich um eine Körperflüssigkeit, die Schadstoffe abtransportiert. Selbst dort, wo kein Blut mehr hinkommt, fungiert die Lymphe noch als „Putzkraft“.  Allerdings kann diese Flüssigkeit sich manchmal stauen. Das macht sich dann in Schwellungen, zum Beispiel unter den Augen, oder auch in Mitessern und anderen Hautunreinheiten bemerkbar. Nach dem Gesichtsyoga wäre es deshalb optimal, die Entspannungsphase mit einer kleinen Lymphdrainage zu beenden. Ein erster Schritt dahin ist das sanfte Ausstreichen des Gesichts. Die Bewegungen erfolgen immer von innen nach außen. In der Mitte der Stirn beginnen und zu den Schläfen hin streichen, dann die Wangen zu den Ohren ausstreichen. Zum Abschluss mit zwei Fingern unter dem Kinn zu den Ohren streichen.